Auf dem Grund der Seele

Das Ziel unserer Sehnsucht nach Liebe ist,
dass wir in uns eine Quelle entdecken.
Eine Quelle der Liebe wecken,
die niemals versiegt.

In der erfüllenden und enttäuschenden Liebe,
blicken wir ahnend auf den Quell.
Auf den Grund unserer Seel,
die Liebe so göttlich das sie nie versiegt.

Diese Quelle ist nicht brüchig,
kann uns nicht enttäuschen.
Niemand kann sie uns nehmen.
Sie ist ewig!
Einfach Liebe

Manchmal dürfen wir diese Erfahrung machen.
Einmal voll Liebe sein.
Liebe zu keinem bestimmten Menschen.
Ein Grundwohlwollen, einfach sein!

Dieses strömt zu allen,
und durchdringt alles mit Wärme.
Dies ist das göttliche Leben,
die reinste und einfache Liebe.
 
Der Regenbogen

Sieh die Morgenröte,
sie erwacht in Regenbogenfarben.
Öffne deine Augen,
vergiss deine Ängste.

In mir lebt die Erinnerung,
an bunten Bildern.
Wie in Regenbogenfarben,
leuchtet die Hoffnung.

Vergiss die Vergangenheit,
und sieh unser helles Band.
Dein Herz hat es längst erkannt,
es will es hier und jetzt.

Sieh den Regenbogen,
er leuchtet nach jedem Gewitter.
Auch wenn du glaubst es ist zu bitter,
bedeutet er doch dein Leben.

Das Ende der Menschen
 
Ich finde es nicht gut,
wie die Menschen sich geben.
Es erfüllt mich mit Wut,
zu sehen wie sie leben.
 
Sie glauben sie sind der Hit,
das Beste der Natur.
Doch wie sehr diese unter ihnen litt,
dafür haben sie ein Schulterzucken nur.
 
Die Meere verdreckt,
die Wälder verschwunden.
Im Netz der Delfin verreckt,
Die Tiere bis aufs Blut geschunden.
 
Selbst die eigene Spezies ist ihm nichts wert,
Mord und Gewalt für jeden.
Die Kinder zittern und weinen heut,
füllen die Meere mit ihren Tränen.
 
Armut streckt die Hände aus,
fleht und bittet um Gnade.
Der Mensch weicht ihr aus,
Ist sie doch unter seiner Würde.
 
Der Mensch sieht nur sich allein,
kennt die Anderen nicht.
Es fällt ihm nicht mehr ein,
das er diese Welt zum Überleben baucht.
 
Und wenn er dann alles vernichtet hat,
ist das Jammern groß und die Freude fort.
Und der Einzige der dann noch lacht,
ist der Letzte der noch bleibt – der Tod.
Die Liebe finden

Jeder Mensch sehnt sich danach.
In jeder Seele ist dieser Wunsch.
Zu lieben und geliebt zu werden,
immer und überall auf Erden.

Jeder macht mit der Liebe Erfahrungen,
die verzaubern aber auch verletzen.
Sie ist die Freude und Erfüllung,
aber auch Leid und Enttäuschung.

Doch wie sehr wir auch kämpfen,
uns dagegen zu wehren versuchen.
Können wir sie nicht trennen,
werden wir immer beide finden.

Es sind beide Erfahrungen,
auch wenn sie schmerzen.
Ein Teil der Liebe,
zwei Seiten der Medaille.
Halte dich fest - Ich halte dich

Auch wenn du am Abgrund stehst,
kannst du nicht fallen.
Ich werde immer zu dir stehen,
du dann nicht untergehst.

Fehlt dir die Luft,
drohst zu ersticken.
Werde ich dir Atem geben,
dann bist du wieder im Takt.

Trauer erfüllt dein Herz,
erträgst sie nicht mehr.
Ich komme von weit her,
und bringe weit fort den Schmerz.

In all deinen Sorgen,
ertrinkst du in der Qual.
Doch du hast eine Wahl,
ich werde dich dabei begleiten.

Halte dich an mir fest,
denn du bist nicht allein.
Mit meiner Liebe,
halte ich dich fest.
Gib die Liebe nicht auf

Gib die Liebe nicht auf,
auch wenn die Gefühle tot sind.
Sie täuschen den Schmerz.
Gib die Liebe nicht auf.

Gib die Liebe nicht auf,
auch wenn das Herz in Beton gemauert ist.
Die Seele gepanzert, kein Wort zu viel.
Gib die Liebe nicht auf.

Gib die Liebe nicht auf,
dein Herz will fliegen.
Es kann nicht lügen aus Angst.
Gib die Liebe nicht auf.

Gib die Liebe nicht auf,
auch wenn die Augen voller Tränen sind.
Voller Sehnen, flüchtender Blick.
Gib die Liebe nicht auf.

Gib die Liebe nicht auf,
auch wenn die Erde sich verschwört.
Emotionen, kochendes Blut.
Gib die Liebe nicht auf.

Gib die Liebe nicht auf,
ein göttlicher Zauber füllt die Leere.
Weil du sie brauchst.
Gib die Liebe nicht auf.
Jenseits von Eden

Jenseits von Eden,
da regiert die Angst.
Da rennst du was du nur kannst.
Weist nicht wohin.

Jenseits von Eden,
da regiert der Hass.
Einigen macht dies sogar Spaß.
Kannst dich nirgends ausruhen.

Jenseits von Eden,
hoch im All - tief im Meer.
Da ist alles leer.
Gib acht sonst werden sie dich kriegen.

Jenseits von Eden,
sind sie von Macht besessen.
Alles andere wird vergessen.
Denn sie wissen nicht was sie tun.

Jenseits von Eden,
da wollen sie Frieden schaffen.
Mit Schreckenswaffen.
So wollen sie es tun.

Jenseits von Eden,
ist die Menschenwürde,
eine unglaublich schwere Bürde.
Doch der Mensch will geschützt sein.

Jenseits von Eden,
da leuchtet ein kleines Licht.
Es die Dunkelheit durchbricht.
Wie kann es das schaffen?

Jenseits von Eden,
da leuchtet deine Liebe.
Vertreibt die Leere mit deiner Wärme.
Die anderen das kaum verstehen. 

Was ist ein Freund

Ein Freund ist wie ein Sonnenstrahl.
Er durchdringt die Schatten,
und erhellt deinen Weg.
Wo immer du auch bist.

Ein Freund ist wie ein Anker.
Er hält dich bei stürmischer See,
und bietet dir Ruhe.
Ruhe, die der Ozean des Lebens nicht kennt.

Ein Freund ist wie die der Flügel eines Vogels.
Er ist die Kraft der Liebe,
die dich Fliegen lässt.
Dich vom Staub der Erde erhebt.

Ein Freund ist ein Musiker.
Er kennt die Melodie deines Herzens,
und spielt sie dir vor.
Wann immer du sie vergessen hast.

Ein Freund ist wie ein Stern.
Er leuchtet immer am Himmel,
und ist immer da.
Auch wenn du ihn nicht sehen kannst.

Ein Freund ist wie ein Haus.
Er ist dir ein Heim,
denn in seinem Herzen
bist du zu Haus.

Ein Freund ist ein Zauberer.
Er lässt die guten Zeiten erstrahlen,
und die Macht seiner Freundschaft
macht die schlechten Zeiten vergessen.

Ein Freund ist wie ein Hafen.
Er bietet dir Schutz,
und egal wo immer du bist,
hier kannst du immer vor Anker gehen.

Ein Freund ist wie ein weiches Tuch.
Er trocknet deine Tränen,
und bedeckt den Schmerz.
Der von der Liebe angerichtet wurde.

Ein Freund ist wie ein Steuermann.
Er lenkt dein Schiff,
selbst bei starkem Sturm.
Er bringt es sicher in den Hafen.

Ein Freund ist wie ein Spiegel.
Er zeigt dir die Seiten deiner Seele,
die verborgen im Dunklen liegen.
Die, die fast vergessen sind.

Ein Freund ist ein wunderbares Wesen.
Er ist unbezahlbar,
und das Wichtigste und Beste
das uns im Leben begegnen kann.
Zusammen stark
 
Stehe dir gegenüber – sehe dir in die Augen.
Dein Blick sagt so viel - der Mund schweigt.
Würde dir gern so vieles sagen.
Sehe dich an – doch mein Mund schweigt.
 
Wir passen so gut zusammen- siehst du das nicht.
Ich bin der Tag und du die Nacht.
Du der Schatten, ich das Licht.
Der eine schläft - der andere wacht.
 
Wir sind wie Ying und Yang – schwarz und weiß.
Wir zusammen eine Einheit sind.
Allein ist uns kalt  - zusammen heiß.
Ich bin die Stille - du der Wind.
 
Du bist das Feuer – heiß und voller Wut.
Verbrennst das Land – verbrennst dein Herz.
Ich bin das Wasser – lösche deine Glut.
Kühle deine Wunden – teile deinen Schmerz.
 
Ich bin die Sonne - du der Regen.
Der eine weint wenn der andere lacht.
Nur so entsteht ein Regenbogen.
So werden die Farben gemacht.
 
Wir stehen uns gegenüber – schweigen.
Ich bin die Venus und du der Mars.
Nur mit der Liebe, kann der Krieger siegen.
Sag mir nicht, das war´s.
 
Mach deine Augen auf – öffne dein Herz.
Erkenne den Sinn – erkenn das Ganze.
Nur zusammen besiegt man den Schmerz.
Gib uns bitte noch eine Chance.
 
 
Treues Herz
 
Um mich herum sind fremde Laute.
Die Umgebung kenn ich nicht.
Gerüche so fremd und doch vertraut.
Wo bin ich - wo bist du.
 
Sitz hier allein und warte auf dich.
Kann nicht verstehen warum du mich vergisst.
Vermisse dich und wein laut um dich.
Fremde versuchen mich zu trösten.
 
Ja, sie sind nett und doch will ich nur zu dir.
Wieso bin ich hier – hab ich was falsch gemacht.
Bin doch dein bester Freund.
Hab ich dich zu laut bewacht – wenn Fremde zu uns kamen.
 
Sag mir doch was hab ich falsch gemacht.
Würde alles für dich tun.
Mein Leben für dich geben.
Mein Herz das bricht.
 
Doch wenn du eines Tages wieder kommst - lauf ich dir entgegen.
Lecke über dein Gesicht – bitte um Verzeihung.
Werde Wedeln wie noch nie – singen nur für dich.
Kann die Gitter nicht mehr ertragen.
 
Oh mein Herrchen, wann holst du mich hier raus.
 
(das Flehen eines Tierheim-Hundes)
 
Vom gleichen Stern
 
Sehe deinen Schmerz.
Er zerreißt mein Herz.
Spüre die Kälte und Einsamkeit.
Der Weg zum Glück scheint zu weit.
 
Das Leben so dunkel, kalt und leer.
Du hast das Gefühl, du kannst nicht mehr.
Doch schau mal genauer hin.
Öffne deine Augen und erkenne den Sinn.
 
Dort leuchtet ein Stern im Dunkel der Nacht.
Er schwebt über dir und hält immer Wacht.
Glaub mir, er steht dort für dich.
Irgendwann leuchtet auch einer für mich.
 
Wir sind vom selben Stern.
Das Glück ist nicht fern.
In unseren Augen leuchten die Seelen weit.
Sie finden einander durch Raum und Zeit.
 
Stehe hier und friere leicht.
Die Wärme nicht für uns beide reicht.
Sende sie dir durch Raum und Zeit.
Sie wärmt deine Einsamkeit.
 
Wenn du glaubst du erträgst es nicht mehr.
Sieh zum Himmel – er ist nicht leer.
Dort wird immer ein Stern für dich stehen.
Kannst ihn dort immer leuchten sehen.
 
Denn wir sind vom selben Stern.
Wir sind uns immer nah – niemals fern.
Wünschte ich könnte besser sein, als ich bin.
Doch nur so macht das Leben einen Sinn.
 
Meine Seele spendet deiner Trost.
Es herrscht in deiner Wärme - in meiner Frost.
Wünsche mir die Wärme zurück – weine wie ein Kind.
Da höre ich Stimmen leise im Wind.
 
Am Dunkel der Nacht leuchten neue Lichter auf.
So nimmt das Leben seinen Lauf.
Nun leuchten auch Sterne für mich.
Doch immer auch einer für dich.
 
Denn wir sind vom selben Stern.
Unsere Freunde sind uns niemals fern.
Sie wärmen die kalte Seele mit ihrer Liebe.
Vertreiben schnell alle Diebe.
 
Niemals wirst du alleine stehen.
Solange Freunde mit dir gehen.
 
 
 
 
 
 
 25.09.2009 21:19:12
 
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