Geliebter Vampir
 
Die Nacht ist deine Zeit.
Diese Stadt ist dein Revier.
Doch bringst du vielen Leid.
Schuld ist deine Gier.
 
Wenn du kommst, erschauern sie alle.
Das Blut gefriert, die Seele erstarrt.
Ich ging dir schon längst in die Falle.
Nun folge ich diesem Pfad.
 
Gehe zu dir durch die Nacht.
Sehe den Mond in deinen Augen.
Ich erliege deiner Macht.
Bin dir mit Leib und Seele verfallen.
 
Doch dann, wenn der Morgen graut.
Bin ich den Tränen nah`.
Die Angst schreit laut.
Ich fühle mich sonderbar.
 
Beiße mich damit ich bleiben kann.
Zieh mich in die dunkle Nacht.
Ich nicht für dich sterben kann.
Sie erdrückt mich – deine Macht.
 
Mein Geliebter, ich muss gehen.
Der neue Morgen graut.
Wir werden uns sobald nicht wiedersehen.
Oh, wann werde ich deine Braut?
 
Du, mein geliebter Vampir!
 
Das Meer des Lebens
 
Das Meer des Lebens, stürmt und peitscht.
Ich bin hier zu Haus – es ist nicht immer leicht.
Hier tanz ich mit den Delfinen, tauche wie sie.
Dann seh ich dich – mein Herz schlägt wie nie.
 
Du treibst hilflos in den Wogen –Spielball des Leben.
Es zieht mich zu dir hin – alles würde ich für dich geben.
Dein Kämpfen wird schwächer – drohst unter zu gehen.
Schnell bin ich bei dir und werde dich halten.
 
Dein geliebtes Gesicht von Angst verzehrt.
Mein Bild deiner Seele verwehrt.
Ziehe dich fort- an den sicheren Strand.
Lege dich dort in den weichen Sand.
 
Du erwachst und siehst den Palast.
Er ist nun deine Zuflucht – was immer du auch machst.
Er entspringt meiner Phantasie – meinem Herzen.
Vergiss hier einfach deine Schmerzen.
 
Wenn du von hier aus siehst aufs Meer.
Ist es nun nicht mehr düster und leer.
Denn in seinen Weiten lebe ich und halte wacht.
Nur im Traum hörst du meine Stimme sacht.
 
Bin ein Wesen des Meeres –geheimnisvoll und ungezähmt wie das Leben.
Für dein Heil würde ich mein Herz geben – nur für dich weiterleben.
Doch du weißt nichts von mir – wer ich bin.
Dankst deinem Schutzgeist –denkst an ihn.
 
Ich sehne mich nach dir –schmelz wenn ich dich seh.
Und wenn du dich wieder ins Meer des Lebens wagst, ich mit dir geh.
Schaust du dann einmal ins Wasser und siehst einen Delfin.
Erinner dich an das Gesicht und die Stimme - erkenn dass ich dein Schutzgeist bin.
 
Herz im Schnee
 
Ich sitz hier am Fenster, schau hinaus.
Es fällt der Schnee – ist bitter kalt.
Es sieht dort alles so friedlich aus.
Doch mein Herz schreit Halt.
 
Frieden gibt es dort draußen nicht.
Überall gibt es Kampf und Streit.
Mein Herz wird kalt und bricht.
Der Weg zum Frieden - zu dir – scheint zu weit.
 
Die Decke wärmt nicht mehr, die Finger gefrieren.
Meine Gedanken tanzen mit den Flocken und suchen halt.
Die Sonne lässt den Schnee wie Juwelen funkeln.
Es gibt doch Schönes auf der Welt.
 
Meine Gefühle verschlossen, tief in meiner Seele.
Sehe zwei Vögeln beim Putzen zu.
In mir ist nur noch Leere.
Mein Herz schreit nur noch - Du.
 
Wie die zwei Amseln dort im Schnee.
Ich jede Nacht mit dir zusammen bin.
Auf allen Wegen ich dich in meinen Träumen begleite.
Doch für dich ergibt das keinen Sinn.
 
Still schwebt der Schnee zur Erde nieder.
So still wie mein Mund, der schweigt.
Mein Herz das bricht und schreit immer wieder.
Doch mein Mund bleibt still – er schweigt.
 
Werde dich nicht vergessen, nie und nimmer.
Auch wenn du dich in Schweigen hüllst.
Werde dich im Herzen tragen – Immer.
Hoffe, dass du irgendwann genauso fühlst.
 
 
Geht es dir besser
 
Geht es dir besser.
Bist du noch so einsam und fühlst dich klein.
Zweifelst du an dem Leben und dem Sein.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir besser.
Ziehst du dich an warmen Tagen noch immer dick an.
Gehst langsam an deinem Schmerz ein.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir besser.
Siehst du noch am Himmel wohin die Wolken ziehen.
Würdest du gern nicht mehr alleine gehen.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir besser.
Nimmst du schon zum Frühstück Aspirin.
Siehst du in nichts mehr einen Sinn.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir besser.
Schläfst du noch so schlecht.
Denkst du noch jede Nacht, die Welt ist ungerecht.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir besser.
Ich wünsche mir so sehr, das alles gut wird für dich.
Und irgendwann dann auch vielleicht für mich.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir besser.
Wünsche dir, das alle Fragen Antworten finden.
Das all deine Probleme verschwinden.
Geht es dir besser.
 
Geht es dir schon besser.
Hat das Leben dich zurück.
Geht es dir schon besser.
Nur ein kleines Stück.
 
Geht es dir schon besser.
Ich hoffe das auch irgendwann für mich.
Geht es dir schon besser.
Ich wünsche es so sehr für dich.
Freunde
 
Einsamkeit liegt blass auf deiner Seele.
Ich komm zu dir, nehm dich in den Arm.
Einsamkeit frisst deine Seele.
Komm zu mir, hier ist es warm.
 
Ich bin dein Stern, bin dein Komet.
Bring dich fort von hier.
Fort, zu einem neuen Planet.
Dort gibt es nur uns – nur wir.
 
Nimm deine Maske ab – du brauchst sie nicht.
Ich nehm dich so, wie du bist.
Wirf sie weg – das sie zerbricht.
Du weißt, dass du bei mir sicher bist.
 
Ich schenk dir mein Lachen.
Schenk du mir das deine.
Sterne funkeln in deinen Augen.
Siehst du auch bei mir die Sterne?
 
Komm fort, in unser Paradies.
Der Weg dort hin, der ist nicht weit.
Er führt über unsere Phantasie.
Raus aus dem Dunkel und der Einsamkeit.

 

  
 
25.09.2009 21:36:45
 
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