Tränen im Wind
 
Wenn ein Traum vergeht,
plötzlich über Nacht.
Du wachst weinend auf,
der Tag nimmt seinen Lauf.
 
Die Zeit hat dieses Feuer gelöscht,
das dein Leben so bereichert hat.
Es zerreißt dein Herz,
ich spüre deinen Schmerz.
 
ich nehm dich in den Arm,
trotz der Kälte in dir, bist du warm.
Leg den Kopf an meine Schulter,
irgendwie geht es weiter.
 
Auch wenn du es noch nicht glauben kannst,
eines weiß ich ganz bestimmt.
Jeden Morgen wird die Sonne neu geboren,
die Hoffnung wird nie vergehen.
 
Die Tränen trocknen im Wind,
Schatten so grau, sind an der Wand.
Sie spiegeln die Angst in deinen Augen,
doch ich werde immer mit dir gehen.
 
Komm mit mir - du musst weiter gehen,
nur dann wirst du den Regenbogen sehen.
Wenn alles einfach neu beginnt,
trocknen die Tränen schnell im Wind.
 
 
Trauer
(an eine Halbwaise)
 
Tränen in deinen Augen.
Trauer in deinem Herz.
Deine Mama ist gegangen.
Ich verstehe deinen Schmerz.
 
Doch,
 
Ihre Arme werden dich immer halten.
Ihre Liebe immer bei dir sein.
Immer werden dich ihre Flügel wärmen.
Niemals wirst du alleine sein.
 
Im Heer der Engel die über dich wachen,
wird deine Mama immer an erster Stelle stehen.
 
 
Tröstende Worte
 
(An den Witwer)
 
Ein geliebter Mensch ist gegangen,
wird niemals wieder kehren.
Doch die Liebe wird bleiben.
In den Erinnerungen werden die Wunden heilen.
Bis zum Wiedersehen.
 
 
Trauer des Lichts
 
Gehe diesen Weg schon so lange.
Spüre den Asphalt kaum noch.
Meiner Seele wird bange.
Herz wird schwer, der Blick geht hoch.
 
Lasse niemanden in mein Innerstes sehen.
Gebe mich stark und unnahbar.
Nie werden sie mich verstehen.
Bin für sie zu sonderbar.
 
So gehe ich den Weg allein.
Stolper über Steine stehe immer wieder auf.
Will niemals verletzlich sein und klein.
Doch wie immer nimmt das Leben seinen Lauf.
 
Die Last auf meinen Schultern drückt mich nieder.
Kann schon lange nicht mehr grade gehen.
Sehne mich nach dir - immer wieder.
Wünschte ich könnte dich noch einmal sehen.
 
Du bist einzigartig und so selten wie ich.
Geschöpf der Mythen – gehasst und doch geliebt.
In einer Welt wie dieser, vermisse ich dich.
Wenn der Hass über die Schwachen siegt.
 
Gehe diesen Weg und passe mich an.
Verleugne mich und sterbe.
Das Licht so nicht überleben kann.
Stolper und trete in eine Scherbe.
 
Das Blut nimmt den Schmerz mit fort.
Blut bedeutet Leben - wie dieses verrinnt die Liebe.
Zuflucht - irgendwo gibt es diesen Ort.
Dort leben Wesen wie wir – Licht und Liebe.
 
Die Welt wird in Hass und Krieg versinken.
Die Tore sich dann vielleicht wieder öffnen.
Alle schauen in das Licht – können den Frieden sehen.
Doch nur Wenige durch die Pforte gehen.
 
Diese die mich hier gehen sehen.
Die mit mir gehen und das Licht verstehen.
Geschöpfe so wie wir – voll Licht und Leben.
Sie werden die neue Welt erleben.
 
Eine Welt in Harmonie und Frieden.
Wo der Hass in Liebe ertrinkt.
Wo Einhorn und Drache sich lieben.
Wenn mein Herz wieder singt.
 
Träume

Du sagst, ich bin eine Träumerin.
Ja, das bin ich.
Du sagst, ich soll aufwachen.
Ich bin wach.

Träumer finden immer ihren Weg.
Sie gehen durchs Mondlicht,
und erleben die Morgendämmerung.
Sie sehen die Welt bevor sie erwacht.

Nimm dir Zeit zu träumen.
Dann wirst du ihn sehen,
denn Weg zu den Sternen.
Lass ihn uns gemeinsam gehen.

Du sagst, du kannst nicht fliegen.
Ich sag, doch du kannst es.
In deinen Augen leuchten Fragen.
Ich erkläre es.

Unsere Flügel sind unsere Träume.
Sie tragen uns fort,
hinaus über die Bäume.
Fort, in eine andere Wirklichkeit.

Doch manchmal müssen sie sterben.
Die Träume und Wünsche, müssen gehen.
Wie im Winter die Blumen.
Doch siehst du mich weinen?

Genau wie die Blumen.
Tief unten in der Erde,
überleben die Samen.
Auf das sie bald neue Träume gebären.

Du sagst, ich bin eine Träumerin.
Ich sag, wir sind es beide.
Du sagst du möchtest nicht aufwachen.
Ich sag, willkommen im Reich der Träume.
 
 
Was du für mich bist - bin ich nicht für dich.
 
Was du für mich bist - bin ich nicht für dich.
Wie ein Feuer in der Nacht
So leuchte ich nicht für dich.
Träum von dir jede Nacht.
 
Ich hab mir das alles nicht ausgewählt.
Wollte dich nicht bedrängen.
Stand nur da wo die Liebe hinfällt.
Wenn ich dich sehe könnt ich singen.
 
Dein Herz war gebrochen – noch vor meiner Zeit.
Würde es so gern heilen und mit dir gehen.
Doch der Weg zu mir, scheint dir zu weit.
Werde dich wohl nur aus der Ferne sehen.
 
Ich hab mir das alles  nicht ausgewählt.
Wollte dich nicht bedrängen.
Stand nur da wo die Liebe hinfällt.
Wenn ich dich sehe könnte ich singen.
 
Für mich wäre es besser dich nicht mehr zu sehen.
Ich bin groß und stark.
Werde es hoffentlich überstehen.
Mein Herz das schreit – bin doch nicht so stark.
 
Ich hab mir das alles nicht ausgewählt.
Wollte dich nicht bedrängen.
Stand nur da wo die Liebe hinfällt.
Wenn ich dich sehe könnt ich singen.
 
Sag mir was ich tun soll – ohne dich.
Was soll ich tun wenn ich untergehe.
Wenn ich ertrink, wer rettet mich.
Was soll ich tun wenn ich dich nicht mehr sehe.
 
Ich hab mir das alles nicht ausgewählt.
Wollte dich nicht bedrängen.
Stand nur da wo die Liebe hinfällt.
Wenn ich dich sehe könnt ich singen.
 
Wenn ich untergehe - wer wird das schon sehen.
Es ist ja nicht weiter tragisch – gibt schlimmeres auf der Welt.
Es ist nur das Versprechen des Herzens - das wird keiner sehen.
Hatte mir das alles anders vorgestellt.
 
Ich hab mir das alles nicht ausgewählt.
Wollte dich nicht bedrängen.
Stand nur da wo die Liebe hinfällt.
Wenn ich dich sehe könnt ich singen.
 
Doch egal was du sagst oder machst.
Ich werde dich immer lieben.
Auch wenn mein Herz bricht wenn du lachst.
Werde dir immer vertrauen.
 
Ich hab mir das alles wirklich nicht ausgewählt.
Wollte dich nie bedrängen.
Werde immer da stehen wo die Liebe hinfällt.
Wenn ich an dich denk könnte ich singen – und weinen.
 
28.09.2009 21:17:44
 
102831
 
 


 
 
 
 
 

 

Nach oben