Narnia
 
Ich sehe dich an – du siehst mich nicht.
Strecke meine Hände nach dir aus.
Spürst du die Berührung nicht – hör das Herz bricht.
Meine Augen voller Liebe –will hier raus.
 
Fort von hier – in eine andere Welt.
Meine Seele nach ihr schreit und weint.
Wo noch Wunder existieren und nur die Liebe zählt.
Dort wo die Sonne immer scheint.
 
Der Himmel geht auf - das Licht wird grell.
Kannst du den Strudel sehen.
Um uns wird alles hell.
Wirst du mit mir gehen.
 
Lass mich tragen - fort von hier.
Die Welt vor den Augen verschwimmt.
Meine Hand greift nach dir.
Sehe wie der Strudel dich mit sich nimmt.
 
Komm mit mir nach Narnia.
In das Land wo die Träume lebendig sind.
Komm mit mir nach Narnia.
Fliege mit mir auf dem Wind.
 
Hier werden wir auf Aslans Spuren gehen.
Dem Herrscher von Narnia die Treue schwören.
Denn hier können wir alles sein was wir wollen.
Das magische Brüllen hören.
 
Hier bist du der Drache stolz und frei – niemals klein.
Der Himmel deine Heimat ist.
Wirst der stärkste aller Krieger sein.
Du immer unbesiegbar bist.
 
Die Greife mit dir ziehen.
Niemals mehr alleine sein.
Die Faun dich verehren.
Herrscher über all das Sein.
 
Doch verlier dich nicht in diesem Sein.
Wenn du dich selber vergisst, ist es zu spät.
Denk daran du warst mal klein.
Nicht dass die Welt aus den Fugen gerät.
 
Aslan brüllt und ist wütend auf mich.
Ich brachte dich hierher - zu wecken dein Herz.
Vergessen hast du mich.
Brachte über Narnia den Schmerz.
 
Muss dich finden – zurückbringen.
Zurück in unsere Welt - wo du nur Mensch sein wirst.
Muss über meinen Schatten springen.
Lass die Gestalt meiner Seele frei – das Herz birst.
 
Stelle dich zum Kampf – auch wenn es quält.
Treib dich vor mir her mit meiner Macht.
Mein Horn voll Liebe zeigt dir was wirklich zählt.
Schieb dich fort - ganz sacht.
 
Öffne das Tor zu der alten Welt – treibe dich hinein.
Du gehst - siehst dich um erkennst das Licht.
Ich bleibe - werde im Herzen immer bei dir sein.
Du bist wieder Mensch – die Verbindung bricht.
 
Wenn du dich nach dem Einhorn sehnst.
Schau in dein Herz - dort ist meine Liebe.
Suche den Weg nach Narnia – bleib du wenn du gehst.
Komm dann ins Land der Liebe.
 
 
Sehnsucht
 
Stehe auf der Klippe und schau hinaus.
Hinaus auf das Meer das man leben nennt.
Spitz die Steine unter meinen Füßen – will raus.
Raus in Wogen – wohin mein Herz sich sehnt.
 
Tosend die Wellen ihr Wasser über mich ergießen.
Der Wind an meinen Kleidern reißt.
Spüre die Energien durch mich fließen.
Salz in meinen Augen beißt.
 
Irgendwo dort in den Weiten – bist du.
Sehne mich nach dir – spüre die Tränen kaum.
In der tosenden Unendlichkeit versteckt, lebst du.
Ich werde dich finden - durch Zeit und Raum.
 
 
Wenn sich zwei Seelen finden.
Sich in Augen und Herzen verlieren
Dann kann man Drachen fliegen sehen.
Werden Einhorn und Engel singen.
 
Die Wogen des Meeres glätten sich.
Tiefes Blau –spiegelt meine Träume wieder.
Irgendwann dann hörst du mich.
Einhorn und Drache lauschen Engelslieder.
 
Lasse mich ins Wasser gleiten –spüre wie es mich trägt.
Werde tauchen, werde schwimmen.
Und egal was das Ungewisse – der Zweifel sagt.
Eines Tages werde ich dich finden.
 
 
Suche das Glück
 
Wenn du glaubst im Meer des Lebens zu ertrinken.
Du wieder barfuß auf Scherben stehst.
Dein Weg durch das Tal der Tränen geht.
Sehnsucht und Hoffnung in Trübsinn und Angst versinken.
 
Dann komm mit mir ins Land der Fantasie.
Dort gibt es nur bunte Farben - sei hier wie ein Kind.
Deine Sorgen treiben wie welke Blätter - fort im Wind.
Hier gibt es noch die Kraft der Poesie.
 
Hinter dem Wasserfall der Tränen aus Juwelen.
Findest du den Eingang zum Paradies der Träume.
Gib mir deine Hand - flieg mit über kristallene Bäume.
Folg mir ins Reich der glücklichen Seelen.
 
Hier spült der Fluss der Hoffnung, deine Ängste fort.
Der Hass im Meer der Liebe versinkt.
Bade dort wo das Einhorn trinkt.
Hier wird der Schmerz von der Freundschaft zerstört.
 
Dein Herz fliegt auf Schmetterlingsflügeln.
Lass es ziehen - mit den Winden der Zuversicht.
Höre wie die eiserne Fessel bricht.
Hör auf deine Träume zu zügeln.
 
 
Dir wachsen Flügel weiß und Watteweich.
Hinter den Tränen findest du das Lachen.
Nur so kann es einen Regenbogen geben.
Erheb dich und flieg über dein neues Reich.
 
 
Suche nach Frieden
 
Hektik und Lärm überall um mich herum.
Kann vor lauter Beton den Himmel nicht mehr sehen.
Smog in meine Lunge quillt – kann kaum noch gehen.
Niemand dreht sich nach den Opfern um.
 
Die Augen stumpf und ohne Licht.
Keiner sieht die Welt wie sie einst war.
Blumen klein und hell - werden rar.
Niemand sieht wie die Welt zerbricht.
 
Hier kann ich nicht leben – möchte schreien.
Wieso muss das Leben nur so sein.
Fühle mich so hilflos und klein.
Sehe wie die Kinder lautlos weinen.
 
Die Kinder die noch Wunder sehen.
Sie müssen mit dem Strom der Kälte ziehen.
Viele versuchen zu fliehen.
Doch lässt der Egoismus sie nicht gehen.
 
Ich stehe hier und zittere vor Wut.
Sehe diesen grausamen Schmerz.
Sehe wie es bricht bei Kind und Welt – das Herz.
In mir brennt die Glut.
 
Wünsche mir meine Flügel zurück.
Möchte sie über die Wunden dieser Welt legen.
Doch nur gemeinsam können wir siegen.
Wann kehrst du mit den deinen zurück.
 
Du mein Drache – mächtig und unbeugsam.
Die Drachen werden siegen.
Auch Engel werden wieder fliegen.
Das Leben können wir verbessern -  nur gemeinsam.
 
Wenn Engel und Drachen wieder fliegen – kehrt das Licht zurück.
Wenn Liebe und Gerechtigkeit siegen,
sehen die Menschen die Schutzgeister fliegen.
Kehren Licht und Leben in Augen zurück.
 
Mein Herz vor Freude singt und lacht,
wenn Wunder wieder fliegen lernen.
Freundschaft und Liebe  zurück kehren,
wenn ein Drache über mich wacht.
 
28.09.2009 21:03:16
 
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