Hier stelle ich euch meine "Babys" vor.

Es sind die Lämmer unserer Heidschnucken die ich in dem Laufe der Jahre mit der Flasche großgezogen habe.
In einem Jahr hatten wir 10 Flaschenlämmer und alle hatten gleichzeitig Hunger. Dieses Gedrängel könnt ihr Euch sicher vorstellen.
Alle Lämmer hier mit Bildern vorstellen geht leider nicht, doch einige ihrer Namen bekomme ich noch zusammen.
Da gab es Flocke, Max und Moritz, Jennifer (das war mein erstes Lamm), Zigeuner, Teufelchen, Daisy, Wolle, Sissy, Banjo, Alf, Fleck, Igor, Bambi, Feline und Eselchen, Schneewitchen, Hanni und Nanni, Jacky, Sussi und Strolch ( die anderen Namen fallen mir einfach gerade nicht ein)
 
 
Jennifer
 
Sie war mein erstes Falschenlamm. Zu der Zeit war ich gerade 2 Jahre alt.
Ich nahm sie sogar mit in den Sandkasten. Nur ins Haus durfte sie nicht mit. Seltsam aber meine Mutter hatte was dagegen *gg*
 
Sie war bald fast so groß, das ich Schwierigkeiten bekam die Flasche hochgenug zu halten, selbst wenn sich Jennifer auf die Knie nieder ließ.
 
 
 
Eselchen
 
Er war etwas ganz Besonderes. Als Mischling zwischen Heidschnucke und Mufflon (ein Wildschaf) hatte er eine graue und glatte Wolle.
Zu der Zeit hatten wir etwas 10 Muffelschafe in unserer etwa 60 köpfigen Herde. Einige Lämmer sahen fast aus wie Heidschnucken und hatten nur braune oder braunweiße Beine.
Eselchen wurde so genannt wegen seiner Farbe.
Seine Mutter verstieß ihn. Er wollte sich damit nicht abfinden und wurde von ihr durch die Box geworfen und geschlagen. (Ja, bei Tieren gibt es so etwas auch) Dabei brach sein Vorderlauf und er lief als gestiefeltes und hinkendes Lamm herum. Das ganze Grundstück gehörte ihm. Zu der Zeit war Leika noch ein Welpe und spielte mit ihm.
 
 
 
Teufelchen
 
Er bekam den Namen wegen eines einfachen Ausrufs. Denn als wir bemerkten, das seine Mutter ihn zwar trinken lassen würde sie aber keine Milch für ihn hatte und Aufgrund seiner, nichtvorhandenden, Größe sagte ich: "Ach der arme kleine Teufel!" Nun und so mit hatte er seinen Namen. 
Anfangs sind die Muttertiere immer mit ihrem Lamm oder den Lämmern allein in einer kleinen Box, damit sie sich kennemlernen und wir sie in den ersten zwei Wochen beobachten konnten.
 
 
 
Zigeuner
Er entwickelte eine Vorliebe für rote Tulpen. Zum Leidwesen meiner Mutter. 
 
 
Banjo
 
Banjo war ziehmlich stark, im Willen wie auch im Körper. Als er ein 3/4 Jahr alt war, war nichts und niemand mehr vor ihm sicher.
Naja, er stand dann auf der Liste zum Verkauf.
 
 

31.12.2009 23:47:29

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