Die Barbaren von den Elben dunkle Wilde "Mor Hravani" genannt.

Diese dunkelhäutigen Menschen sind die Größten, im bekannten Menschengeschlecht. Sie werden bis zu 7 Fuß (2,20m) groß und sind, zumindest die Männer, mit kräftig ausgebildeten Muskeln bepackt.
Sie leben nur in der Wildnis "Hrava" und an den Rändern des Feuerlands "Dor Nar".
Ihre Lieblingswaffe ist, genau wie bei den Zwergen, die doppelschneidige Kriegsaxt. Diese Äxte sind so groß, das sie nur von den Barbaren geführt werden können.
Die Barbaren züchten mächtige Pferde, die eine durchschnittliche Größe von 6 Fuß und 1 Handbreit (1,95m) haben. Wobei auch 7 Fuß große "Hravanas" gesehen worden sind.
Diese Pferde werden nur von den Barbaren geritten und nur selten kommt es vor, dass sie eins dieser Tiere einem Menschen überlassen. Dabei handelt es sich dann jedoch um Zuchtuntaugliche kastrierte Hengste.
 
Die Windkinder "Surhena" oder auch Windsöhne "Suriona" genannt.

Dieser besondere Menschenschlag lebt in der Kupferwüste "Rusterume". Sie sind Meister des Schwertes "Herdirmagol" und verstehen es im Wind zu lesen. Es heißt, dass sie eins mit dem Wind werden können. Ob dies nur Abergläubiges Gerede ist, oder ob es der Wahrheit entspricht, wissen nur die "Surhena" selbst. Doch nichts desto trotz, gab ihnen dieses Gerücht ihnen den Namen.
Sie werden bis zu 6 Fuß (- 1,87m) groß. Alle "Surhena" haben vermummte Gesichter. Nur die Augen sind zu sehen. Deshalb kann ihr Äußeres von keinem Volk genau beschrieben werden.
Ihre Reittiere sind edle und feingliedrige Pferde, die auf Mut, Intelligenz und Schnelligkeit gezüchtet werden. Diese Pferde haben alle helles, bis weißes Langhaar. Das Fell hingegen ist immer von hellem Sand, bis zu rotblond. Auch ist ihnen ein metallischer Glanz zu Eigen.
Die goldenen Pferde "Mallanroch" sollen entfernt mit den "Laurroch" der Elben verwandt sein. - Legende?
Die Größe dieser Pferde liegt bei 5 Fuß und 2 Handbreit (1,65m).
 
 
Sie gehören zum Menschengeschlecht obwohl sie eher Halbmenschen sind.
 
Die Viandaner von den Elben Langohren "Andihaw" genannt.

Die Viandaner sind Halbmenschen, die durch ihre langen hasenähnlichen Ohren besonders auffallen. Diese Ohren helfen ihnen unteranderem dabei ihre Körpertemperatur zu regulieren. Da sie in der heißen Kupferwüste "Rusterume" leben, ist diese Fähigkeit ein großer Vorteil gegenüber anderen Völkern.
Die Kinder haben noch eine feine Behaarung im Gesicht, die sich im Laufe der Jahre zurückbildet, so dass im Erwachsenen Alter sich die Behaarung nur auf die Ohren und einen Teil der Stirn beschränkt. Die Frauen haben meist sehr lange Kopfhaare, während die Männer oft nur das leichte Fell aufweisen. Menschen haben die Viandaner jedoch fast nie barhäuptig gesehen, da sie ständig Helme  oder lederne Hauben und Umhänge tragen, die Öffnungen für die Ohren offen lassen.
Die Haare der Viandaner sind immer in den Farben der Wüste. Von hellem blond, bis dunklem rot. Die Spitzen der Ohren sind hingegen immer schwarz.
Die Viandaner glauben, dass am Ende und zu Beginn eines neuen Zeitalters ein Kind mit weißen Haaren geboren wird. Dieses Kind wird dann von allen Stämmen, bis zum Tod verteidigt. Dagegen wird ein Kind das mit schwarzen Haaren geboren wird, als der schlechte Gegenpool zu dem Weißen gesehen und in der Wüste den Elementen überlassen.
Viandaner werden, lässt man die Ohren außer acht, 5 Fuß, 2 Hand- und 2 Fingerbreit (1,70m) groß.
Sie sind Meister im Umgang mit dem Langbogen. Schon die Kinder werden früh im Gebrauch dieser Waffe unterrichtet.
Außerhalb der Wüste sieht man sie nur selten und wenn dann nur in der Wildnis "Hrava". Dort treiben sie oft mit den Barbaren Handel. Die Menschgruppe, die am meisten mit den Viandanern Kontakt hat, ist jedoch eine andere. Die Windkinder "Surhena" oder auch Windsöhne "Suriona" genannt, die ebenfalls in der Kupferwüste leben.
Die Reittiere der Viandaner sind 5 Fuß (1,56m) große Hirschantilopen. Die Hörner können bis zu 4 Fuß (1,25m) lang werden, wobei die der weiblichen Tiere nie länger als 3 Fuß (94cm) werden. Das rotblonde Fell mit dem metallischen Glanz gab diesen Tieren ihren Namen. Die goldenen Hirsche "Mallanaras" sind den Viandanern heilig. Wenn einer stirbt, wird er mit allen Ehren dem Wüstensand übergeben, auf das die Göttin des Lebens "Cuiana" sie auf den grünen Ebenen der "Ladamar" willkommen heißt. Das vorsätzliche Töten eines "Mallanaras" wird einem heimtückischen Mord gleichgesetzt und entsprechend bestraft.
 
 
 
Besondere Eigenschaften und Kulturen der Viandaner

Namen

Bei den Viandanern ist es üblich, die Geschlechter durch bestimmte Endungen der Namen zu Kennzeichnen.
Typisch für weiblichen Nachwuchs sind die Endungen a und u. Wobei das a überwiegt.
Bei männlichen hingegen sind es o und i. Dabei ist das o das dominante.

z.B. bei weiblichen: Makura, Xenja, Hera, Ferra, Tara, Willa, Una, Anu, Balu, Salu, usw.

bei männlichen: Xenso, Gero, Ollo, Ringo, Jesko, Helmo, Fredo, Diego, Camero, Ago, usw.

Das Alter und andere Zählungen

Da bei den Viandanern jedes zweite Kind, die erste Trockenzeit nicht überlebt, werden Altersangaben immer mit Trocken- und Regenzeit angegeben.

z.B. 8 Regenzeiten und 7 Trockenzeiten alt = das Kind ist 7 1/2 Jahre alt.
Wenn das Kind als Achtjährig bezeichnet wird ist es also 8 Trockenzeiten alt.
Ansonsten ist ihr Zählsystem wie bei den anderen Völkern.

Der Glaube

Die Viandaner glauben daran, dass die ersten ihres Volkes aus der Paarung von Sonne und Wüste hervorgegangen sind.
Sie sehen die Wüste als strenge Mutter an, die aber immer für ihre Kinder sorgt.
Die Sonne, rachsüchtig und eifersüchtig auf den kühlen Mond und seiner kühlenden Liebe zur Wüste und ihren Kindern. Sie versucht ständig die Kinder der Wüste zu verbrennen. In der Trockenzeit glüht ihr Hass am stärksten und fordert viele Opfer. Doch einmal am Ende des Zeitalters und am Anfang eines neuen, soll ein Kind des Mondes geboren werden, das das silberweiße Haar des Mondlichts hat. Dieses Kind soll die Kraft haben den Zorn der Sonne zu mildern.
Einige sagen auch, dass ein Kind so schwarz wie die Nacht geboren wird. Doch darüber gab es bisher keine Belege und wird auch von den Ältesten als böses Vorzeichen gesehen und totgeschwiegen.

Nach dem Tod werden die Körper der Wüste zurück gegeben. Dann wird der Tote von der Göttin des Lebens "Cuiana" auf die grünen Ebenen der "Ladamar" geführt. Dort sollen ihre Seelen in Frieden leben, bis sie eines Tages eine zweite Chance im Leben zu erhalten.

Regeln der Wüste

- Verschwende niemals Wasser. Auch keine Tränen.
- Nutze jede dir bietende Gelegenheit wasserhaltige Pflanzen zu sammeln.
- Schütze dich vor der Sonne und fürchte dich nicht vor den „Litenso“ Sandläufern. Denn sie können dir nützlich sein.
- Schlafe wenn nicht anders möglich, auf felsigen Stellen und untersuche immer deine Stiefel, bevor du sie wieder anziehst.
-Nutze jede Möglichkeit zu deinem Vorteil und halte immer deine Waffen bereit um dich zu verteidigen
24.09.2009 22:47:29
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