Natürlich gibt es auch nicht magische Wesen in Jandara, die uns hier immer mal wieder begegnen.

Hier stelle ich Einige von ihnen vor.

Die Mallanaras

Diese Hirschantilopen wurden schon bei den Viandanern beschrieben.

Diese Tiere werden von jedem Stamm gezüchtet und verehrt. Während die älteren Tiere, da sie ruhiger sind, meist die Sandschlitten ziehen, werden die jüngeren als Reittiere und für die Jagd benutzt.

Die Jungtiere werden behütet und gepflegt, als seien sie selbst Kinder der Viandaner. Meist sind für diese Aufgabe die unverheirateten - und die alten Frauen zuständig.

Die starken und meist aggressiven Bullen sind den Kriegern und Clanoberhäuptern vorbehalten, während die Kühe selbst von Kindern geritten und geführt werden können.

 

"Tawlavan" grobe Übersetzung: Haariges Tier 

Diese Geschöpfe werden bis zu 5 Fuß ( 1,56m) groß. Sie wirken wie eine groteske Mischung aus Ziege und Rind, mit einem langen zottigen, braungrauen Fell. Dieses ist meist bei den männlichen Tieren bis zu 3 Fuß lang. Dieses drahtige Fell wird zur Herrstellung von Seilen und groben Stoffen, wie Decken verwendet. Wohingegen für Kleidung das weiche Fell vom Bauch und den Jungtieren Verwendung findet.
Die massigen Schädel und die breiten Hörner geben diesen Tieren ein grobschlächtiges und gefährliches Aussehen, Bis man ihnen in die dunklen Augen schaut. Dort wird der träge und etwas dümmliche Charakter der Tiere deutlich. Trotz ihrer Kraft, weswegen sie als Lasttiere eingesetzt werden, können sie so auch von Kindern geführt werden, die gerade 4 Regenzeiten alt sind.
Meist werden die Tawlaven zum Transport von Zelten und Kleinkindern sowie von schwachen Jungtieren der Mallanaras verwendet. Die Milch der Kühe wird zusammen mit den Litsenoeiern und den Stachelnüssen "Nasseredh", die nur in der Wüste wachsen, zu harten Fladen verarbeitet. Diese "Cuilsalph" dienen den Viandanern als Hauptnahrungsmittel. 

 

Die Sandläufer "Litseno" 

Diese 4 Fuß  hohen und 6 Fuß langen Reptilien bewegen sich mit einer Schnelligkeit durch ihre Tunnel aus Sand, das sie selbst ein Mallanara schnell einholen können. Mit ihren kräftigen Beinen und den keilförmigen Köpfen graben sie sich dazu in den Sand. Aus Drüßen unter ihrer Haut, sondern sie ein Sekret ab, das den Sand verhärtet, so entstehen weitverzweigte Tunnelsysteme, die sich durch große Teile der Rusterrume ziehen.
Die schuppige Haut schillert in rot und blau und glänzt in der flirrenden Sonne wie flüßiges Kupfer.
Diese Haut ist so fest, das sie gern zu Rüstungen verarbeitet wird.
Wenn ein Litseno angreift tut er dies, indem er aus seinem Tunnel hervorschnellt und sein Opfer packt, befor dieses auch nur reagieren kann. Wenn der Litseno dann mit seiner Beute im Sand verschwindet zeugt meist nichts davon, das dort jemand gewesen ist. Aus diesem Grund schlafen alle Wüstenvölker meist auf felsigem Grund oder kleiden ihre Zelte so aus, das sie vor den Angriffen geschützt sind.
Das Sammeln der Eier übernehmen meist die jungen Männer, obwohl jeder Viandaner lernt wo er die Nester findet und wie er ohne Gefahr für sein Leben, an die Eier kommt.

 

Der Wüstensprinter "Rumecoba"

Diese bis zu 3 Fuß großen Raubkatzen sind von grazielem Wuchs und bewegen sich mit einer Anmut, die ihnen zusammen mit ihrer Kraft und Schnelligkeit die Verehrung der Surhena einbrachte. Diese züchten und zähmen die Rumecoba um sie zur Jagd einzusetzten.

Das Fell der Rumecoba ist von hellem Sand mit dunklen Flecken. Bei einigen sind diese Flecken zu breiten Strichen zusammengewachsen. diese Rumecoba gelten als besonders selten und deshalb werden sie wie Schätze behandelt.

Besondere Merkmale der Rumecoba sind die schwarzen Streifen, die vom inneren Augenwinkel über das Gesicht verlaufen und so den Eindruck von Tränenspuren hinterlassen. Desweiteren brüllen Rumecoba nicht wie die mächtigen Löwen aus den Randgebieten. Es handelt sich dabei eher um eine Art Miauen. Der gesammte Körper der Rumecoba ist auf Schnelligkeit ausgerichtet.

Selbst wilde Rumecoba sind freidlich gegenüber den Menschen und Halbmenschen.

27.09.2009 12:16:11

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